• DSP 2019
    Feierliche
    Verleihung

    14. September
    in Gelsenkirchen

  • Solare Stadt
    Praxisbezogener
    Workshop

    8. Oktober
    in Bonn

  • Solapreise 2019
    Europäischer
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Am 27. September war EUROSOLAR bei der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Berlin zu Gast – gemeinsam mit prominenten Gästen. Neben den Vorständen und Wortführern der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien waren Prominente aus der Welt der Erneuerbaren eingeladen, um ihre Fokus-Positionen für ein erneuerbares Europa vorzustellen. Prof. Droege und Irm Scheer-Pontenagel begrüßten die Gäste, bevor FES-Vorsitzender Kurt Beck das Wort ergriff.

„Wir haben eine Menge von Hermann Scheer gelernt und übernommen, was heute selbstverständlicher Teil unseres Programms ist“, machte der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident deutlich. Wenn in Phasen, in denen die traditionelle Energieversorgung nicht zur Verfügung stand, die Lichter nicht wie zuvor behauptet ausgingen, sei das ein Zeichen dafür, dass die Angstmache, die Welt gehe unter, wenn man eine ökologische Wende in der Energiepolitik herbeiführe, unberechtigt sei und ersetzt werden müsse durch konsequente und vernünftige politische Entscheidungen, so Beck.

Ihm folgte der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer: „Man kann an EUROSOLAR nicht denken und 30 Jahre feiern ohne Hermann Scheer“, so Töpfer. Hermann Scheer konnte Kritik gut vertragen und weiterverwerten, auch deswegen denke er gern an ihn zurück. Applaus erntete der ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen für seine Forderung nach einem Moratorium für den Hambacher Forst – zumindest solange, wie die Kohlekommission tage. Daraufhin warb er für mehr Offenheit bei der Suche nach Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels.

Sozial- und Solarunternehmer Jeremy Leggett war der nächste, der seine Position zu einem Europa der Erneuerbaren Energien darlegte. In seinem Vortrag „Fossil peaking, Solar tipping and so on“ arbeitete er heraus, dass sowohl die Möglichkeiten als auch die Gefahren der Energieversorgung in Billionen Dollar gemessen werden können. Ein Großteil der gebotenen Möglichkeiten, so der Experte, werde durch spektakuläre, kostendeckende Megatrends getrieben, die von den meisten unterschätzt würden.

Harry Lehmann, Fachbereichsleiter im Umweltbundesamt und Executive Director des WCRE, machte ihn seinem Vortrag deutlich, dass die Wahl der Technologie großen Einfluss auf die Rohstoffnachfrage habe und Effizienzsteigerungen deshalb vorangetrieben werden sollten. Der systemische Ansatz sollte auf politischer Ebene diskutiert und umgesetzt werden. Ihm folgte der Atom- und Energieexperte Mycle Schneider, der für die Gäste einen Blick hinter die Mythen der Atomenergie warf.

Im nächsten Teil des Symposiums sprachen EUROSOLAR-Präsident Peter Droege und Vizepräsident Stephan Grüger, MdL. Sie stellten die Position der Organisation für ein erneuerbares Europa heraus und präsentierten die von EUROSOLAR konzipierte Energiemarktrahmenordnung. Anschließend kamen die Sektionsleiter der EUROSOLAR-Sektionen aus Deutschland, Österreich, Italien, Spanien und der Türkei zusammen und stellten die Aktionen in ihren Ländern vor.

Nach einer weiteren Pause eröffnete die Energierechtlerin Dörte Fouquet mit ihrem Vortrag „Für eine erneuerbare Verfassung“ den parlamentarischen Abend. Sie diskutierte mit den Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen, der SPD und der Linken. Nach einer Zusammenfassung durch Peter Droege klang der Abend bei gutem Essen und einer Multimedia-Präsentation in lockerer Atmosphäre aus.

Wir bedanken uns bei allen Referentinnen und Referenten für Ihre Beiträge und bei der Friedrich-Ebert-Stiftung für ihre besondere Gastfreundschaft.

Den vollständigen Bericht finden Sie im Solarzeitalter 04/2018.

Termine

14. September 2019

Deutscher Solarpreis

Verleihung des Deutschen Solarpreises 2019 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

26.September

Podiumsdiskussion

"Energy Revolution Now! - Klima retten mit Erneuerbaren", Diskussionsabend in der Alten VHS Bonn

8. Oktober 2019

Praxiswerkstatt "Solare Stadt"

Arbeitsworkshop in Kooperation mit der Stadt Bonn und den SWB Energie und Wasser

26. Oktober 2019

Mitgliederversammlung

EUROSOLAR-Geschäftsstelle in Bonn

30. Oktober 2019

IRES Symposium

6. IRES-Symposium im VKU-Forum Berlin in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW

15. November 2019

Europäischer Solarpreis

Verleihung des Europäischen Solarpreises 2019 in Luxemburg

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2017

"Die Energiewende ist die zivilisatorische Herausforderung für die nächste Bundesregierung "

Resolution der Mitgliederversammlung der deutschen Sektion von EUROSOLAR am 02. Dezember 2017 Die nächste Bundesregierung trägt die Verantwortung dafür, den energiepolitischen Schlingerkurs der letzten Jahre zu beenden und endlich klare, verlässliche und unbürokratische Rahmenbedingungen zu schaffen, und die Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten. Sie muss dafür Sorge tragen, dass die Energieversorgung Deutschlands schnell, kostengünstig und vollständig auf 100 % Erneuerbare Energien umgestellt werden kann. Dieser Wechsel ist technisch möglich, ökonomisch sinnvoll, gesellschaftlich geboten und mit einem reparierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sowie einer Neuen Energiemarktordnung realisierbar.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 02-2019

    Editorial von Irm Scheer-Pontenagel, erschienen im Solarzeitalter 2/2019.

    „Nicht der Ausbau von überregionalen Übertragungsnetzen steht (…) auf der Tagesordnung, sondern die Regionalisierung von Netzsystemen durch kommunale und regionale Stromunternehmen.“

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Je mehr mehr Prosumer, desto besser

    Interview mit Claudia Kemfert, erschienen im Solarzeitalter 2/2019.

    Die „Fridays for Future“-Bewegung stellt Forderungen an die deutsche Politik.  In einer Erklärung fordert sie Klimagerechtigkeit und kündigt an, die Schulstreiks und andere Aktionen fortzusetzen, bis politische Entscheidungen nicht länger zu Lasten ärmerer Regionen und folgender Generationen getroffen würden. Es bedurfte wohl erst einer weltweiten Jugendbewegung als Weckruf auch an die deutsche Politik, um wieder über die Ziele und Regelungen zu streiten, die für die Gestaltung der Energiesystemwende mit Erneuerbaren Energien (EE) unabdingbar sind.

  • „Für den Erfolg der Energiewende brauchen wir die Vielen"

    Grußwort zur Stadtwerke-Konferenz in Marburg von Thomas Spies, erschienen im Solarzeitalter 2/2019.

    Am 15. und 16. März organisierte EUROSOLAR gemeinsam mit den Stadtwerken Marburg die jährlich stattfindende Konferenz „Stadtwerke mit Erneuerbaren Energien“. Dr. Thomas Spies, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Marburg, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Konferenztag mit einer ermutigenden Rede.

  • Zum 75. Geburtstag von Hermann Scheer

    Artikel von Mathias Greffrath, erschienen im Solarzeitalter 2/2019.


    Am 29. April wäre Hermann Scheer 75 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass erinnert der Autor und Journalist Mathias Greffrath an den Gründer von EUROSOLAR und den erfolgreichen Impulsgeber für die International Renewable Energy Agency (IRENA).