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Pünktlich um 14 Uhr am Samstagmittag liefen die ersten Besucher im Foyer der Geschäftsstelle von EUROSOLAR in Bonn ein. Das Wetter stand zunächst ganz im Zeichen der Erneuerbaren Energien: Die Sonne schien und ein kräftiger Wind blies. Zu Beginn des Programms hörten die Gäste das Grußwort von Prof. Peter Droege, dem Präsidenten von EUROSOLAR.

Er lobte das Engagement der vergangenen 30 Jahre, machte aber auch deutlich, dass angesichts der sich zuspitzenden Klimakrise die Ziele deutlich angezogen werden müssten: „Null Emissionen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch zu viel, 100 Prozent Erneuerbare Energien sind noch zu wenig“, erklärte der Präsident eindringlich. Nach ihm sprach Dr. Axel Berg, Vorsitzender des Deutschen Vorstands. Er zeigte sich angesichts des enormen technologischen Fortschritts optimistisch, dass EUROSOLAR für die Erreichung seines Vereinsziels keine weiteren 30 Jahre benötigen werde, denn die Erneuerbaren Energien werden immer günstiger, während der Weiterbetrieb fossiler und atomarer Kraftwerke immer teurer werde. Es folgte ein Grußwort von Angelica Maria Kappel, Bürgermeisterin der Stadt Bonn. Sie betonte das Engagement der Stadt Bonn für Erneuerbare Energien und die gute Zusammenarbeit mit EUROSOLAR als Jahrespartner 2018.

Schließlich richtete Irm Scheer-Pontenagel, Mitbegründerin, Geschäftsführerin von 1988 – 2015, Ehrenmitglied im Vorstand und nach wie vor aktive Herausgeberin der Publikation SOLARZEITALTER, das Wort an die Gäste. Ihr persönlicher Blick auf die Anfänge der Organisation und der Bewegung für Erneuerbare Energien machte deutlich, welche besondere Rolle EUROSOLAR als Bürgerverein zwischen all den Umwelt- und Industrieverbänden spielt. Bis heute trägt die konsequente Fokussierung auf Erneuerbare Energien und die Unabhängigkeit von EUROSOLAR wertvolle Früchte.

Im Folgenden führte Frau Scheer-Pontenagel kurzweilige Interviews mit einigen anwesenden Gründungsmitgliedern und langjährigen Begleitern. Unter ihnen EUROSOLAR-Schatzmeisterin Rosa Hemmers, Sigrid Henke, Wolfgang Roth, Christoph Habermann, Franz Alt und Harry Lehmann. Alle zeigten sich stolz und froh, damals mit Hermann Scheer gemeinsam EUROSOLAR gegründet zu haben und erfreuten das Publikum mit ihren persönlichen Erinnerungen an die Anfangsjahre und natürlich an die Begegnung mit Hermann Scheer, die bei Allen tiefen Eindruck hinterlassen hat.

Im Anschluss sorgte der renommierte Magier der Erneuerbaren, Francesco Altini, bei seinem Griff in die Trickkiste für Erheiterung. Bei vorzüglicher regionaler Biokost und dem ein oder anderen Gläschen Bier und Wein entwickelten sich lebhafte Gespräche über das Erreichte und die kommenden Herausforderungen. Und natürlich wurde die eine oder andere Anekdote ausgetauscht.

Einige Impressionen von der Veranstaltung finden Sie hier.

Termine

15. Februar - 31. Mai 2021

Deutscher Solarpreis

Bewerbungsphase

Herbst 2021

Deutscher Solarpreis

Verleihung

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Resolution der Mitgliederversammlung

Resolution der Mitgliederversammlung 2019

"Ohne beschleunigte Energiewende ist kein ernstzunehmender Klimaschutz möglich"

Energiebedingte Emissionen machen aktuell rund 85 Prozent der deutschen Treibhausgas-Emissionen aus. Das zeigt: Ohne sofortige Energiewende mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien ist ernstgemeinter Klimaschutz unmöglich. Der Vorstand und die Mitglieder der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V. fordern daher von der Bundesregierung die dringend notwendige, beschleunigte und ambitionierte Nutzung Erneuerbarer Energien. Nicht nur, um alles Leben vor den Folgen einer ungebremsten Klimaveränderung zu schützen, sondern auch, um den technologischen wie sozialen Fortschritt in Deutschland voranzubringen und als Vorbild für andere Industrienationen, Schwellen- und Entwicklungsländer zu dienen.

Lesen Sie die gesamte Resolution

Aktuelle Artikel aus dem Solarzeitalter

  • Editorial 2 - 2020

    „Politische Konzepte zur Mobilisierung EE müssen (deshalb) die volkswirtschaftlichen Vorteile in einzelwirtschaftliche Anreize übersetzen. Diese Vorteile – und damit die eigenen volkswirtschaftlichen Spielräume für einen Energiewechsel – gehen aber verloren, wenn EE aus anderen Ländern importiert würden, wo sie kostengünstiger produziert werden könnten.Volks- und regionalwirtschaftliche statt isolierter betriebswirtschaftlicher Kalkulationen müssen deshalb der Maßstab für Transformationsstrategien sein.“

    Hermann Scheer (1944 – 2010)

  • Interview mit Uwe Leprich

    Interview erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Seit der Verabschiedung des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000 wird dieses als Fördergesetz Erneuerbarer Energien im Rahmen von Novellierungen angepasst. Das ist notwendig und richtig so, allerdings haben wechselnde Regierungen und politische Einflussnahmen das Ursprungsgesetz bürokratisch überfrachtet und seine Wirksamkeit zur Einführung EE ins Gegenteil verkehrt.

  • Energiewende am Wendepunkt? Die EEG-Novelle 2021

    Beitrag von Nina Scheer, MdB, erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Mit der unter Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier entstandenen Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes wird die Energiewende an einen Wendepunkt gestellt: Geht der Gesetzentwurf in seiner vom Bundeskabinett verabschiedeten Form durch, wird ab 2021 der schleichende Ausstieg aus der Energiewende eingeleitet. (Ab) 2021 wird dann mehr installierte Leistung verloren gehen, als ausgebaut wird. In diesem Sinne bedarf es umfangreicher Änderungen, für die sich die SPD Fraktion im Parlamentarischen Verfahren einsetzt.

  • CCS - Carbon Capture and Storage: Aber wohin mit dem CO2?

    Artikel von Ulf Bossel, gekürzt erschienen im Solarzeitalter 2 - 2020

    Mit den drei Buchstaben CCS soll die Energiewelt verändert werden [1, 2, 3, 4]. „Carbon Capture and Storage“ beherrscht die Diskussion zur zukünftigen Stromversorgung mit Kohle. Würde das bei der Kohleverbrennung entstehende Kohlendioxid vom Rauchgas getrennt und entsorgt, würde Kohle zu einem sauberen Energieträger – so das Wunschdenken. Von „clean coal“ ist die Rede, von der Nachrüstung aller Kohlekraftwerke mit CO2-Abscheidern, vom sauberen Kohlestrom für die nächsten Generationen und, wie sollte es anders sein, von riesigen Investitionen in eine "nachhaltige" Zukunft.

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