Publikationen
Konferenzbände
Zukunft statt Braunkohle | Zukunft statt Braunkohle |
|
|
|
Herausgegeben vom Aktionsbündnis "Zukunft statt Braunkohle" (EUROSOLAR, BUND, Greenpeace, NABU u.a.). Erschienen im April 2007, 92 Seiten, vierfarbig, mit allen Beiträgen der Tagung, Pulheim (Rheinland), September 2006.Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Gefahr mehr, sondern er ist real: Hitzerekorde und so genannte Jahrhunderthochwasser, Wirbelstürme und Artenschwund sind unübersehbare Zeichen dafür, dass wir Menschen durch die bisherige Form der Energieerzeugung und -verschwendung unsere natürlichen Lebensgrundlagen gravierend beeinträchtigen. Die Schäden gehen längst in die Milliarden; den Hitzesommern fallende Tausende – v.a. ältere Menschen – zum Opfer. Die Braunkohle ist der klimaschädlichste aller Energieträger. Jede zur Stromgewinnung genutzte Tonne Braunkohle ist für die Freisetzung von einer Tonne des Klimagases Kohlendioxid verantwortlich. In Ost und West trägt die Nutzung der Braunkohle mit dem Ausstoß von jährlich etwa 150 Millionen Tonnen CO2 maßgeblich zum deutschen Beitrag am anthropogenen – dem von uns Menschen gemachten - Treibhauseffekt bei. Dazu kommen die großflächige Verwüstung unserer heimischen Kultur- und Naturlandschaften und dauerhafte Eingriffe in den Gewässerhaushalt. Angesichts der realen Bedrohung durch den Klimawandel ist es umso unverständlicher, dass trotzdem in Ost und West neue Braunkohlentagebaue aufgeschlossen und neue Klimakiller-Kraftwerke gebaut werden. Vor unserer eigenen Haustür sind der im Sommer erfolgte Aufschluss des Tagebaus Garzweiler II und der Bau der beschönigend BoA – Braunkohlenkraftwerk mit optimierter Anlagentechnik – genannten Wolkenmaschinen erschreckende Bestätigung dieser „Nach uns die Sintflut“-Politik. Es ist also höchste Zeit, umzusteuern und eine energiewirtschaftliche Zukunft ohne Braunkohle einzuleiten. Eine solcherart zukunftsfähige Energieerzeugung zu erreichen hat sich das Aktionsbündnis „Zukunft statt Braunkohle“ zum Ziel gemacht. Programm Bürgerforum "Zukunft statt Braunkohle" Bestellen Sie können den Konferenzband "Zukunft statt Braunkohle" bestellen beim BUND Nordrhein-Westfalen. Inhaltsverzeichnis Vorwort Grußworte - Bürgermeister Dr. Karl August Morisse - Staatssekretär Michael Müller - Frank Schätzing Hauptvorträge - Dr. Franz Alt: Dimension Zukunft - Die 100prozentige Energiewende ist möglich - Dr. Stefan Hagemann: Regionale Auswirkungen des Klimawandels über Deutschland und dem Rhein-Einzugsgebiet - Dr. Manfred Fischedick: Anforderungen an einen zukunftsfähigen Strom-Energiemix in Nordrhein-Westfalen - Möglichkeiten und Grenzen - Dr. Hermann Scheer: Vom Kohle- ins Solarzeitalter Foren - Dr. Gabriela von Goerne: Sackgasse CO2-Speicherung - Jeffrey Michel: Der Fluch der ostdeutschen Braunkohle - Abbaggerung Ost für die ökologische Erneuerung Schwedens - Stephan Pütz: Verheizte Heimat: Vertreibung, Verschuldung, Verlust - Zur Sozial“verträglichkeit“ von Umsiedlungen im Rheinischen Braunkohlenrevier - Dirk Jansen: Braunkohle und Gesundheit - das Feinstaub-Problem - Dr. Harry Lehmann: Kein Bedarf mehr für Großkraftwerke - Helmut Spahn: Lokale Handlungsmöglichkeiten für eine Energieversorgung ohne Braunkohle Anhang - Pulheimer Manifest für eine Energieversorgung ohne Braunkohle - Programm, Pressespiegel |
| < zurück | weiter > |
|---|
|
Kennen Sie unsere Zeit- schrift "Solarzeitalter - Politik, Kultur & Ökonomie Erneuerbarer Energien"? Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe 1/2013 sowie älterer Ausgaben und können die Zeitschrift bestellen. Kontakt: Mediadaten 2013 Solarzeitalter |
|
Der Deutsche Solarpreis wird von EUROSOLAR an Projekte vergeben, die sich besonders um die Nutzung und Anwendung Erneuerbarer Energien verdient gemacht haben. Der Weltrat für Erneuer- bare Energien (World Council for Renewable Energy, WCRE) ist das von EUROSOLAR initiierte globale Netzwerk für Erneuerbare Energien. www.wcre.org
Das von EUROSOLAR getragene Grüner Strom Label zertifiziert Ökostrom mit hohem Umweltnutzen. Eine interaktive Karte visualisiert die Standorte der bisher geförderten Anlagen. www.gruenerstromlabel.de |