Pressemitteilungen 2012
Rechtsrahmen für Stromspeicher: Es gibt viel zu tun! | Rechtsrahmen für Stromspeicher: Es gibt viel zu tun! |
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Prof. Dr. Ingo Stadler, Mitglied des wiss. Beirats der IRES, hob in seinem Einführungsvortrag hervor, dass derzeit existierende und diskutierte Möglichkeiten zur Speichereinführung wenig zielführend für das Erreichen einer Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien sind. Unter anderem verdeutlichte er, dass die Forderung der Eingliederung in den Spotmarkt der falsche Weg wäre. Große Einigkeit herrschte zu einem weiteren Punkt: Die Förderung und Markteinführung von Speichertechnologien muss technologieoffen im Sinne des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sein. Zu verschieden sind die Aufgaben und Anforderungen, denen sich die Speichertechnologien künftig stellen müssen. Eine Förderung, die sich nur auf eine Technologie beschränkt oder nur Anreize für die derzeit billigste verfügbare Technologie setzt, birgt die Gefahr eines "Lock-ins" bzw. einer technologischen Sackgasse. Mit einer Förderung, die wie das EEG eine Bandbreite von Technologien voranbringt, schafft man die Voraussetzung für die Bereitstellung geeigneter Lösungen zu demjenigen Zeitpunkt, an dem sie systemisch erforderlich werden. Es wurde auch offenbar, dass die Marktprämie kein geeigneter Anreizmechanismus für Energiespeicher oder virtuelle Kraftwerke ist. Der Versuch regenerative Stromerzeuger ohne Grenzkosten in einen Grenzkostenmarkt zu integrieren, der für die fossil-atomare Stromerzeugung konzipiert ist, und dessen Preisbildung von den Mehrkosten je erzeugter Kilowattstunde abhängt, kann nicht funktionieren, da die Erneuerbaren Energien den Börsenstrompreis unweigerlich deutlich drücken. Hier ist eine Korrektur durch den Gesetzgeber notwendig. Das Symposium zeigte darüber hinaus, dass eine isolierte Betrachtung des Stromsektors künftig nicht mehr zeitgemäß ist, ein regeneratives Energiesystem braucht eine holistische Betrachtung von Strom-, Wärme-, und Mobilitätssektor und der entsprechenden Netzinfrastrukturen wie Wärme- und Gasnetze. Im Solarzeitalter 2/2012 werden wir ausführlich zum Symposium berichten. |
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Kennen Sie unsere Zeit- schrift "Solarzeitalter - Politik, Kultur & Ökonomie Erneuerbarer Energien"? Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe 1/2013 sowie älterer Ausgaben und können die Zeitschrift bestellen. Kontakt: Mediadaten 2013 Solarzeitalter |
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Der Deutsche Solarpreis wird von EUROSOLAR an Projekte vergeben, die sich besonders um die Nutzung und Anwendung Erneuerbarer Energien verdient gemacht haben. Der Weltrat für Erneuer- bare Energien (World Council for Renewable Energy, WCRE) ist das von EUROSOLAR initiierte globale Netzwerk für Erneuerbare Energien. www.wcre.org
Das von EUROSOLAR getragene Grüner Strom Label zertifiziert Ökostrom mit hohem Umweltnutzen. Eine interaktive Karte visualisiert die Standorte der bisher geförderten Anlagen. www.gruenerstromlabel.de |