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Interviews 2005
Scheer für Fortsetzung der Kapitalismusdebatte PDF Drucken E-Mail
Interview gesendet in Deutschlandradio, 28. Dezember 2005

Das SPD-Vorstandsmitglied Hermann Scheer hat gefordert, die von dem ehemaligen SPD-Chef Franz Müntefering angestoßene Kapitalismusdebatte fortzuführen. Die Doktrin von einem rücksichtslosen Freihandel sei ein "westlicher Fundamentalismus", schade der Gesellschaft und "unterspüle" die Demokratie, sagte Scheer im Deutschlandradio Kultur.

www.dradio.de
 
"Es wird viel Eigenlob geben" PDF Drucken E-Mail
Interview erschienen in taz, die Tageszeitung, 08. Dezember 2005 
 
SPD-Umweltexperte Scheer glaubt nicht, dass beim Klimagipfel Substanzielles herauskommt. Auch nicht schlimm: Der Emissionshandel sei sowieso ineffizient. Interview von Ulrike Herrmann.
taz: Herr Scheer, Sie sind gestern vom Klimagipfel in Montreal zurückgekommen. Was wird morgen als Ergebnis verkündet?
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"Ein Wettlauf mit der Zeit" PDF Drucken E-Mail
Interview gesendet in WDR, 25. November 2005

Konferenz zu erneuerbaren Energien in Bonn

Sprit wird immer teurer, die Strompreise steigen auch. Auf Dauer hilft nur ein Energiewechsel, so Hermann Scheer im Interview mit wdr.de. Ab Samstag (26.11.05) ist er in Bonn, bei der Weltversammlung für Erneuerbare Energien. Nur rund fünf Prozent der verbrauchten Energie in Deutschland stammen aus erneuerbaren Energiequellen - zu wenig, wenn es nach Hermann Scheer (SPD) geht. Der Politiker, Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien, will die regenerativen Energien aus Sonne, Wind und Wasser weiter nach vorne bringen. Denn fossile Energieträger wie Erdöl oder Kohle werden nicht nur immer teurer, sie gehen auch langsam aus. Für den Träger des alternativen Nobelpreises gibt es keine Alternative zur Energiewende.

www.wdr.de

Presseecho  Presseecho "Weltversammlung für Erneuerbare Energien (WREA) 2005" (pdf)
 
Scheer: Deutschland ist technologischer Solar-Weltmarktführer PDF Drucken E-Mail
(c) solarwirtschaft.deInterview erschienen in Mittelbadische Presse - Offenburger Tageblatt, 23. Juni 2005

Offenburg/Freiburg - Deutschland ist nach Angaben des Trägers des Alternativen Nobelpreises und SPD-Bundestagsabgeordneten, Hermann Scheer, im Bereich der Solarenergie technologischer Weltmarktführer. "Wir sind derzeit der profilierteste Standort für die Produktion von Solaranlagen für den weltweiten Bedarf", sagte Scheer in einem Interview mit dem "Offenburger Tageblatt" (Donnerstag). Dieser Erfolg sei allerdings nicht durch internationale Vertragskonferenzen, sondern durch eine politische Eigeninitiative wie beispielsweise durch das Erneuerbare Energiengesetz (EEG) möglich geworden. Scheer, der auch Präsident von Eurosolar ist, erklärte im Vorfeld der am (morgigen) Donnerstag in Freiburg beginnenden Fachmesse "Intersolar", die Abschaffung des Gesetzes durch eine mögliche neue Bundesregierung hätte verheerende Folgen für die ganze Branche und Technologie.

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"Stromnetze gehören in öffentliche Hände" PDF Drucken E-Mail
netzzeitung.gifInterview erschienen in Netzzeitung, 12. Mai 2005

Die Liberalisierung des Strommarktes kann nur funktionieren, wenn die Netze in öffentliche Hand kommen, sagte Energieexperte Scheer der Netzeitung. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Debatte darüber geführt wird.

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„In 40 Jahren wird die Vollumstellung auf erneuerbare Energien erreicht sein“ PDF Drucken E-Mail
Interview erschienen in cafe babel, 11. April 2005

Die deutsche Energiegesetzgebung hat eine Dynamik hervorgebracht, die das Ende von Atomkraft und fossiler Energie bedeutet, sagt Hermann Scheer, Träger des alternativen Nobelpreises, im café babel-Interview. In seinem Engagement für erneuerbare Energien schreckt Hermann Scheer, Sozialdemokrat und Mitglied des Bundestags, auch vor Kritik an Parteifreunden nicht zurück: Die Blockade der Einrichtung einer Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien durch die deutsche Regierung sei ein Skandal, sagt der Präsident von „Eurosolar“ und Vorsitzende des Weltrates für erneuerbare Energien. Dennoch kämen gerade aus Deutschland positive Impulse: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sei beispielhaft für einen Umstieg in der Stromversorgung.

www.cafebabel.com