Interview gesendet in Deutschlandfunk, 04. August 2006 Scheer verlangt Festhalten am Atomausstieg Moderation: Klaus Remme. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer betrachtet den Störfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark als Beleg für die generelle Unsicherheit der Energiegewinnung aus Atomkraft. Um Katastrophen zu vermeiden, müssten die Kraftwerke fehlerfrei sein, sagte Scheer. "Aber Fehlerfreiheit gibt es nicht", fügte er hinzu. |
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Interview erschienen in www.campact.de/iran, 12. Juni 2006 Interview von Hermann Scheer mit der Kampage „Kein Krieg im Iran“ Campact: Herr Scheer, die USA drohen mittlerweile offen mit einem militärischen Eingreifen im Iran. Besteht Ihrer Ansicht nach überhaupt eine militärische Option? Hermann Scheer: Eine militärische Option muss generell ausgeschlossen werden. Schon die Androhung damit macht die Androher unter Umständen zu Gefangenen ihrer eigenen Worte. |
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Interview erschienen in Deutsche Handwerkszeitung, 26. Mai 2006 DHZ-Gespräch mit Hermann Scheer, SPD-Bundestagsabgeordneter und Träger des „Alternativen Nobelpreises“. Das Interview führte Karin Birk. DHZ: Herr Scheer, nach Ansicht der Bundesregierung werden Biokraftstoffe in Deutschland über das nach EU-Recht zulässige Maß gefördert. Ist das so? Scheer: Das ist falsch. Die EU-Kommission hat den Mitgliedsstaaten auferlegt, mindesten 5,75 Prozent Biokraftstoff bis zum Jahr 2010 einzuführen. Man kann darüber hinausgehen. Die Wahl der Mittel ist frei, also auch das Instrument der Steuerminderung. Es darf nur keine „Überförderung“ geben. Eine solche Überförderung ist bisher aber nicht beanstandet worden. |
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Interview erschienen in taz, Die Tageszeitung, 16. Mai 2006 Viele SPD-Abgeordnete sind dagegen, dass ihr Finanzminister Steinbrück Biokraftstoffe besteuern will. Energieexperte Scheer erklärt, warum es zur Revolte kommt. Er rechnet mit einer breiten Zustimmung in der SPD-Fraktion für sein Alternativkonzept. |
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Interview erschienen in Freitag Ost-West-Wochenzeitung, 07. April 2006 Hermann Scheer über den geplanten Durchmarsch der Energiewirtschaft, naive Politiker und parlamentarischen Widerstand Ob als kompromissloser Publizist, strategischer Denker oder gewiefter Taktiker - Hermann Scheer gehört zu den weltweit profiliertesten Verfechtern erneuerbarer Energien. Als SPD-Abgeordneter im Bundestag hat er Mehrheiten für neue Energiegesetze und als Präsident von EUROSOLAR gesellschaftliches Engagement organisiert. Seine Bücher Solare Weltwirtschaft, Politiker und Energieautonomie sind - weit über Fachfragen hinaus - Klassiker für jede Reformdiskussion. |
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Interview gesendet in Deutschlandradio, 15. Februar 2006 SPD hält an Atomausstieg fest Der Atomausstieg ist nach Ansicht des SPD-Bundesvorstandsmitglieds Hermann Scheer nicht verhandelbar. Man habe sich zwar bei den Koalitionsverhandlungen mit der Union in der Sache nicht geeinigt, sagte Scheer. Doch die Konsequenz daraus sei nicht, den Atomausstieg auszusetzen. Es gelte das bestehende, im Jahr 2001 verabschiedete Gesetz. www.dradio.de |
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Interview gesendet in Deutschlandfunk, 26. Januar 2006 Scheer erwartet keine Impulse von Davos Nach Auffassung des SPD-Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer ist von dem Weltwirtschaftsforum in Davos kein Umdenken in der Energiepolitik zu erwarten. Es gehe um die Grundlage des Wirtschaftens der Zukunft, und davon sei bei allen bisherigen Wirtschaftsforen nicht die Rede gewesen, sagte Scheer. Das Publikum in Davos sei dazu zu einseitig zusammengesetzt, betonte Scheer. www.dradio.de |
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