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Editorial von Hermann Scheer erschienen in Solarzeitalter 4/2008, Dezember 2008
Das Drama der Weltklimakonferenz Ende 2007 gab es die 15. Weltklimakonferenz in Bali: Ein neuer Anlauf für ein Kyoto II-Abkommen wurde versprochen. Nunmehr sollten alle Länder in den Verpflichtungsrahmen zur Minderung der Treibhausgase einbezogen werden. Die Abgesandte von US-Präsident Bush musste ein Scherbengericht über sich ergehen lassen. Das Leitwort von der „carbon free“-economy machte die Runde. |
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Artikel von Cornelia Ziehm erschienen in Solarzeitalter 4/2008, Dezember 2008
Eine rechtliche Handlungspflicht Zusammenfassung der Kurzstudie Die Politik hat bis heute nichts unternommen, um die Betreiber von Atomkraftwerken zu verpflichten, diese Anlagen wirkungsvoll vor Terrorangriffen zu schützen. Bisher gab es wenig politische Eingriffsmöglichkeiten ohne schwer durchsetzbare gesetzliche Änderung. Aber eine grundlegende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes ändert die Rechtslage.
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Artikel von Ulrich Wegst, erschienen in Solarzeitalter 4/2008, Dezember 2008 Das nächste Kapitel zum Durchbruch Erneuerbarer Energien Die Bildung einer rot-grün-roten Regierung in Hessen ist vorerst gescheitert. In der Erbmasse dieses Projekts findet sich aber ein für den Durchbruch zu Erneurbaren Energien denkwürdiges Konzept, das Beispielcharakter für alle Bundesländer hat: Der Entwurf eines „Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EE-Vorranggesetz)“. |
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Artikel von Mathias Greffrath, erschienen in Solarzeitalter 4/2008, Dezember 2008
Auf dem Dach der Audienzhalle des Papstes wird heute eine Solaranlage eingeweiht*). Und, wer weiß, vielleicht vergisst Benedikt XVI. sogar seine Furcht vor pantheistischen Verirrungen und betet den Sonnengesang des heiligen Franziskus: „Gelobt seist Du, Herr, durch die edle Herrin Sonne, die uns den Tag heraufführt und Licht mit ihren Strahlen spendet.“ |
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Artikel von Stephan Grüger und Fabio Longo, erschienen in Solarzeitalter 4/2008, Dezember 2008
Die Kommunen sind die wesentlichen Partner und Motoren der Energiewende in der Region. Daher sollen sie von der Ebene der Landesregierungen so weit als irgend möglich unterstützt und gefördert werden: Das Land hilft durch die Verbesserung von Rahmenbedingungen auf bundes- und landesgesetzlicher Ebene, durch Förderprogramme und -maßnahmen, durch Bildungs- und Beratungsaktivitäten sowie durch die Unterstützung der Eigeninitiative und des Wettbewerbs der Kommunen um nachhaltige, ressourcenschonende und umweltfreundliche Wege der Energieerzeugung und -verbreitung voran zu bringen. Die folgende Darstellung ist auf jedes Bundesland weitgehend übertragbar. |
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Artikel von Konrad Scheffer, erschienen in Solarzeitalter 4/2008, Dezember 2008
Mit dem Bioenergiedorf „Jühnde“ ist uns der Nachweis gelungen, dass der Wärme- und Strombedarf einer Gemeinde ausschließlich aus Biomasse bereitgestellt werden kann. Dabei wird allerdings der aus Biogas gewonnene Strom in das Netz eingespeist und nach Bedarf wieder entnommen. Die entnommene Strommenge übersteigt dabei zwar nicht die Gesamtmenge an produziertem Strom, sichert allerdings nicht unbedingt den Bedarf in Spitzenlastzeiten. |
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27. Oktober 2008
Erneut hat Ex-Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement sich zur hessischen Energiepolitik geäußert und die Position Andrea Ypsilantis kritisiert. Zum Widerstand gegen den 5. Kohleblock des Kraftwerks Staudinger Großkrotzenburg sagte er: „Ohne Kohlekraftwerksneubau sei der Energiestandort Deutschland an Ende.“ Wenn die Bundesrepublik von Importen abhängig werde, mache das den Strom nicht sicherer, sondern nur teuerer. |
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